ZDF-Doku über Lidl enthüllt die Verkaufstricks - und erhebt Vorwürfe (2022)

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Anklägerischer Ton: ZDF-Doku über Lidl enthüllt die Verkaufstricks - und erhebt Vorwürfe

ZDF-Doku über Lidl enthüllt die Verkaufstricks - und erhebt Vorwürfe (1)

IMAGO/NurPhoto Eine Lidl-Filiale.

  • FOCUS-online-Autor Josef Seitz

Freitag, 22.07.2022, 07:07

Lidl lohnt sich – doch für wen eigentlich wirklich? Die TV-Dokumentation „Lidl: Die Insider – Verkaufstricks beim Discounter-Riesen“ verspricht erstmal viel. Tatsächlich ist der Ton aber äußerst anklägerisch. „Duft-Zwillinge“ gibt es, „Bio-Washing“. Und einen ganz speziellen Trick mit dem Preis.

Das Leben ist teuer geworden. Wie teuer Lebensmittel sind, spürt jeder, der in diesen Zeiten einkaufen geht – also: jeder. Da hat das ZDF seine Dokumentation „Lidl: Die Insider“ geschickt platziert. „Verkaufstricks beim Discounter-Riesen“ offenzulegen, verspricht der Sender. Die ZDF-Dokumentation startet damit, dass der Zuschauer zusieht, wie Maskenbildner die Kronzeugen auf Unkenntlichkeit trimmen. Die Angst vor rechtlichen Folgen ist groß, offensichtlich.

Lidl - Deutschlands erfolgreichster Discounter

Tatsächlich ist Lidl der „Riese“. Deutschlands erfolgreichster Discounter beschäftigt allein hierzulande 91.000 Angestellte in 3.200 Filialen. Mehr als 100 Milliarden Umsatz jährlich erwirtschaften die 11.550 Filialen in 32 Ländern weltweit. Das ist, sagen wir es einmal wertneutral, eine Erfolgsgeschichte. Den Erfolg macht aus, dass offensichtlich viele Deutsche gerne bei Lidl einkaufen. Gezwungen wird dazu keiner. Da verblüfft an allerlei Stellen der anklägerische Ton, für den sich die öffentlich-rechtliche Dokumentation entscheidet.

So geheim sind die Verführer schon lange nicht mehr

Beginnen wir am Anfang. Die Einkaufswagen? Extra groß. Eigens so gebaut, dass die Ware in Richtung Schiebegriff rutscht – und damit möglichst aus dem Blickfeld. Kleinere Einkaufskörbe für den schnellen Einkauf? Gab es wohl einige Zeit. Dann seien sie zurückgefordert worden in die Zentrale, erfährt der Zuschauer. Auf Nachfragen von Kunden habe man zur Antwort geben sollen, dass zu viele gestohlen worden seien. Spürbar soll die Menge des Einkaufs erst werden, wenn es zu spät ist: an der Kasse, beim Griff in die Geldbörse. Solche strategische Planung im Supermarkt kennt man allerdings. Die ist schon im Marketing-Klassiker „Die geheimen Verführer“ offengelegt. Das Buch ist von 1957.

Der ganz spezielle Preis-Trick bei Lidl

Die Auflistung der Lidl-Tricks ist wohl nicht falsch. Aber doch auch von anderen Supermärkten ganz ähnlich bekannt. Als Spezialität von Lidl stellt das ZDF die Anbringung der Preisschilder dar. Die Preise stehen oberhalb der Waren am Regal – anders, so heißt es, als bei den Mitbewerbern im Markt. Demnach wird also mit günstigen Preisen gelockt, um allenfalls auf den zweiten Blick offenzulegen, was tatsächlich verlangt wird. Das klingt nach Raffinesse. Und doch ist wahrscheinlich, dass zumindest Stammkunden nicht dauerhaft getäuscht ins Regal greifen.

„Das Phantom“ – gar nicht so übel

Das Anklägerische im Ton der Doku verblüfft immer wieder. Dass Bananen grün eingekauft werden, verschifft und pünktlich zum Verkauf punktgenau künstlich gereift? Das wird wohl bei vielen Händlern so sein. Da ist Lidl, gestartet als „Südfrüchtehandel“, kein Einzelfall. Im Jahr 1930 stieg der Heilbronner Kaufmann Josef Schwarz als persönlich haftender Gesellschafter ein. Sohn Dieter eröffnete 1973 die erste Discounter-Filiale. Diesen Dieter Schwarz nennt das ZDF „ein Phantom“. Deutschlands mit 64 Milliarden Euro Vermögen angeblich reichster Mann Deutschlands plaudert nicht in Interviews. Es gibt keine Fotos von ihm. Kein Mitarbeiter kennt ihn. Unerkannt besucht er Filialen. Und lässt, wie einer der Insider berichtet, auch schon mal ein Lob ausrichten. Da wirkt „das Phantom“ gar nicht so übel. Sondern eher wie ein vermögender Mensch, der vernünftigerweise in der Öffentlichkeit nicht zu sichtbar werden will. Deutschland hatte ja schon Entführungen in den Familien anderer Reicher zu beklagen.

Ein „Duft-Zwilling“ ist auch dufte

Die ZDF-Dokumentation tut sich schwer, den anklägerischen Ton durch echte Vorwürfe zu stützen. Dass Lidl Markenprodukte nachbildet oder von Markenherstellern aufkauft und unter einem ähnlichen Namen billiger verkauft? Davon können Kunden profitieren. Dass ein Parfum, das im Original 90 Euro kostet, hier zu fünf Euro mit etwas weniger Haftbeständigkeit auf der Haut verkauft wird? Für den Käufer ist so ein „Duft-Zwilling“ dufte. Dass verstärkt Bio-Produkte angeboten werden, die aber möglichst wenig kosten sollen? Das ist wohl das Interesse der Kundschaft. Wenn Lidl vorsätzlich möglicherweise die strengen „Bioland“-Siegel vermischt mit dem weicheren „Bio-Organic“-Siegel, dann gibt das dem Käufer ein gutes Gefühl für weniger Geld.

„Die Leute ein bisschen verarschen…“

„Absolutes Bio-Washing“, schimpft eine der anonymisierten Kronzeuginnen unter ihrer Latex-Maske. Und die ehemalige Mitarbeiterin fügt hinzu: „Ich hatte schon das Gefühl, die Leute so ein bisschen zu verarschen.“ Ähnlich verhält sich das mit der aufgedruckten „Haltungsform“. Stufe 1 entspricht den gesetzlichen Mindeststandards. Stufe 2? Die ZDF-Dokumentation zeigt das sehr schön am Beispiel von Hühnern. Da drängen sich dann pro Quadratmeter nun mehr 23 Tiere, also drei weniger. Dafür bekommen sie noch einen „Hackstein“ als Bonusleistung. Dass Stufe 3 oder 4 für Tierwohl die bessere Wahl wäre? Das dürfte jeder Käufer auch ohne Fernsehdokumentation selbst erkennen können. Aber manches will der Kunde wohl lieber nicht so genau wissen. Vor allem in Zeiten, wenn ohnehin alles teurer und zu teuer wird. Schuld? Sind, wie so oft, wir Konsumenten.

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Leser-Kommentare (88)

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Freitag, 22.07.2022 | 11:21 | heinrich witti

Lidl

Es ist doch heutzutage eigentlich schied-egal wo man einkauft. Teilweise sind alle entsprechenden Marken ein- und dieselben, nur andere Verpackung od. Namen. UND egal WO ....der Kunde wird getäuscht, belogen und betrogen. So bleibt dem Kunden eigentlich nichts anderes übrig, als mehrere Discounter aufzusuchen, heißt evtl. mehr Zeit und Aufwand, heißt aber auch nur noch ganz gezielt einkaufen. Möglichst alle Werbung genauestens durchforsten 2-4 Zettel benutzen und bei angeblich besten Geräten, auch das Internet zu rate ziehen, wobei man wissen sollte, dass alle Technik nur noch aus einem Land kommt...CHINA !!

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Weitere Kommentare (10)

Freitag, 22.07.2022 | 11:19 | Ilona Stammwitz | 1 Antwort

Ich lach mich schlapp

Habe nur den Artikel gelesen, solche Sendungen schaue ich schon lange nicht mehr von dieses Sendern, die ich zwangsbezahlen muss. Die Anschuldigungen sind lächerlich. Lidl ist ein guter Laden, bei uns gibt’s auch noch kleine Wagen. Jeder muss soviel Hirn haben, dass er schaut was er kauft, da kann die Ware hinrücken wo si will.

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  • Freitag, 22.07.2022 | 14:05 | heinrich witti

    lache

    lachen ist nicht verboten ... und wenn man wahllos und ohne nachdenken- rechnen u.s.w. einkauft .... lacht vor allem die Firma und deren obersten Geldmacher, reiben sich tagtäglich die Hände und haben nur ein Ziel: immer mehr und mehr und mehr .. wie es im Geldbeutel der Käufer aussieht ....scheixxEgal

Freitag, 22.07.2022 | 07:28 | Karlo Endinger

Nun ja, so ist das ZDF eben!

Weil man in der Gebühren-Milliarden-Chefetage des ZDFs frustriert ist, dass LIDL eben kein unnötiges Geld in den Werbeblöcken des ZDF ausgibt - wo praktisch nur überteuerte "Apotheker-Glück-Präparate" beworben werden, setzt man ein Reportage-Team an, um solche Negativ-Stimmung-Filmchen über LIDL zu machen. Eine nutzloses Sendezeitverschwendung, weil der Verbraucher LIDL trotzdem treu bleibt.

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Mittwoch, 20.07.2022 | 23:49 | Ditmar Hommrich | 1 Antwort

Alle Kommentare in die gleiche Richtung?!

Ich bin kein ausgewiesener Discounter-Käufer. Habe deshalb auch keinen Favoriten in diesem Segment, ichbfand daher diese Reportage als äußerst interessant uns als eine Aneinanderreihung von Fakten, die ja anscheinend von ehemaligen Mitarbeitern - wenn auch „verschleiert“ - belegt wurde. Wundere mich nur, wenn sowohl der Artikel hierzu wie auch alle andere Kommentare hierzu in die gleiche Richtung gehen!???

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  • Donnerstag, 21.07.2022 | 13:52 | Horst Göttlicher

    Vermutlich...

    haben die meisten Foristen eine andere Ansicht über das zweifelhafte Produkt einer Zwangsgebührenanstalt - ist aber nur eine Vermutung.

Mittwoch, 20.07.2022 | 14:21 | Herbert Korrell

Enttäuschung

Die Sendung war eine einzige Enttäuschung. Nicht nur der anklagende und verschwörerische Ton lagen voll daneben, sondern auch die Tatsache, dass dies alles olle Kamellen waren, die jeder kennt und jeder weiß, da frage ich mich, mit was das ZDF seine Sendezeit verpulvert. Die Sendung war ein vollkommener Schwachsinn und erzählt Geschichten und sogenannte Tatsachen, die allgemein bekannt sind, und das seit 50 Jahren. Und glaubt wirklich jemand, dass seine Bananen gelb in Kolumbien abgeerntet werden? Ich fand noch schlimmer, dass man suggeriert hat, den Verbraucher aufzuklären: in Wirklichkeit war das ein einziger . Blödsinn. Der Redakteur sollte vielleicht mal seinen Beruf überdenken, das war nämlich keine Recherche, das war eine lose Zusammenstellung von Banalitäten.

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Mittwoch, 20.07.2022 | 13:40 | Alex Haimerl | 1 Antwort

Äußerst einseitig

Diese Sendung diente wohl mehr dazu, frustrierte ehemaligen Angestellten eine Bühne zum Hetzen zu geben. Wenn alles schlecht und böse sein soll, macht sich der Kritiker einfach unglaubwürdig. Am auffälligsten war diese einseitige Anschauung in dieser Reportage, als Lidl sogar vorgeworfen wurde, dass sie aufgrund ihrer Einkaufsstrategie pro Tag nur einen Karton an Obst und Gemüse wegwerfen müssen. Weniger Lebensmittel wegzuwerfen ist in der Regel ein Grund gelobt zu werden. Selbst das wurde hier negativ dargestellt.

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  • Mittwoch, 20.07.2022 | 18:29 | Günter Stein

    Haltlose Vorwürfe

    @Alex, ich stimme Ihnen zu 100% zu. Das waren wohl alles gefrustete Exangestellte. Alles was dort gesagt wurde sind Maßnahmen, die jeder Lebenmitteleinzelhändler mehr oder weniger praktiziert. Lidl ist halt nur meisterhaft in der Umsetzung. In vielen Bereichen auch Protagonist (Tiefkühlware, Backwaren, eigene Produktion von Schokolade, Trockenfrüchte, Speiseeis, Getränke und Kaffee).

Mittwoch, 20.07.2022 | 13:11 | Harmon Drayson

Eher enttäuschend

Habe die Sendung gestern ebenfalls gesehen und fand sie eher enttäuschend. Mit den genannten Tricks arbeitet nahezu jedes Unternehmen im Moment, sehe da bei Lidl wenig was mich schockieren würde. Klar wird getrickst, der Konsument will aber heute auch nicht mehr die Verantwortung für seine Entscheidungen übernehmen. Wer sich informiert und genau hinschaut, der bekommt eigentlich auch das was drauf steht. Und der Rest eben nicht. Wer 100% fair und ehrlich mit seinen Kunden in der Branche umgeht, der ist entweder deutlich teurer oder nicht mehr lange am Markt. Traurig aber ist so. Interessant fand ich aber zu hören, daß das "Lidl Schwarzbuch" wohl scheinbar wirklich was positives bewirkt hat, die Zustände haben sich wohl gebessert, auch wenn immer noch bei weitem nicht alles optimal ist.

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Mittwoch, 20.07.2022 | 13:07 | Ralf Rumpf

Wie alt

In meiner Lehre zum Kaufmann war das was man Lidl vorwirft Ausbildungsthema.Und es wurde über die Jahre immer weiter optimiert.Alles nichts neues in der Welt des Handels.Meine Ausbildung liegt jetzt 46 Jahre zurück.Ich selber war 26 Jahre lang Abteilungsleiter Einzelhandel in einer Warenhauskette.Kann also mitreden.Darüber hinaus ist das dem Kunden seit Jahren bekannt und einfach nichts neues.

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Mittwoch, 20.07.2022 | 12:31 | Peter Brinker | 1 Antwort

Sehr polemische Reportage

Ich habe die Sendung gesehen und sie als einseitig und polemisch empfunden, weil es bei allen Discountern genau so läuft. Wer mit etwas offenen Augen und eingeschaltetem Verstand dort einkauft, erkennt die Strategie der Discounter. Und das in unserer Gesellschaft Markwirtschaft, Profitmaximierung und knallharter Wettbewerb herrschen dürfte auch nicht neu sein. Also, wer die Welt retten will (und kann) kaufe bitte im Bioladen und wer sich das bei den derzeitigen Inflationsraten und Energiekosten nicht leisten kann ohne schlechtes Gewissen bei Lidl oder anderen Discountern.

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  • Mittwoch, 20.07.2022 | 13:19 | Michael Wiora

    Tatssache ist nur

    im Bioladen werden Sie noch mehr und noch dreister abgezockt als beim Discounter. Denn die grüne Brille filtert alle Tricks und Kniffe raus. Wer glaubt ein Bioladen sei für die Menschen da und nicht für den Profit, der irrt gewaltig.

Mittwoch, 20.07.2022 | 12:23 | JÜRGEN Harald

Wir....

...haben in Deutschland eine freie Marktwirtschaft. Den Rahmen dafür gibt die Politik vor. Handel und Industrie nutzen nur die Lücken aus, die der ahnungslose Gesetzgeber ermöglicht hat. Alles mit einem Schuss krimineller Energie aber nicht strafbar.

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Author: Fredrick Kertzmann

Last Updated: 09/28/2022

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